1. – 4. Schuljahr

Hinweise zu den Materialien

Rolf Schwarz
Kartei: Waldspiele
Der Wald bietet grundsätzlich alles, was man zu den Waldspielen dieser Kartei benötigt. Allerdings sind die deutschen Wälder teils sehr „aufgeräumt, was Schwierigkeiten bei der Suche nach den Materialien verursachen kann. Zwei Maßnahmen schaffen hier Abhilfe: Erstens vorher einen Förster/eine Försterin fragen, ob er/sie etwas vorbereiten kann. Zweitens selber die Materialien zuvor im Wald zurecht legen.
Die Auswahl des Geländes ist enorm wichtig! Es sollte möglichst nicht zu steil oder uneben sein, mit wenig Sträuchern und Gestrüpp wegen der Verletzungsgefahr. Eine kontrollierende Erstbesichtigung ist aus Versicherungsgründen unabdingbar. Auch kann die Spielfeldgrenze auf diese Weise vorher festgelegt werden. Fragen Sie am besten ein Elternteil, ob es Sie begleiten möchte das erhöht die Sicherheit und vermeidet Stress.
Manche haben es bei diesen Spielen gern etwas weniger wild, andere müssen eher etwas gebremst werden, speziell, was die Stöcke angeht. Hier den besonderen Hinweis auf die richtige Stockhaltung geben (senkrecht halten, nicht herumwerfen).
Nehmen Sie sich eher etwas weniger Spiele vor, damit Sie mehr Zeit für die sinnlich-ästhetische Perspektive haben. Der Wald will entschleunigt „geatmet werden und ein „Spiele-Hopping ist zu vermeiden. Es lassen sich auch Spiele verbinden, welche die gleichen Materialien benötigen, so dass Sie weniger vorbereiten müssen.
Lassen Sie sich unbedingt von den Kindern am Ende der Stunde helfen, alle Materialien gemeinsam aufzuräumen. Das freut nicht nur den Förster, sondern erleichtert Ihnen auch Arbeit und spart viel Zeit.
Nele Beensen-Hochfeld
Poster: Gummitwist in der Gruppe
Springen, Hüpfen, Federn, Laufen. Gummitwist garantiert viel Bewegung, Ausdauer, Teamwork, Kreativität und jede Menge Spaß!
Viele Erwachsene erinnern sich gerne an „Gummitwist. Aber manchmal müssen Dinge erst fast vergessen werden, bevor sie mit neuen Ideen wieder auftauchen können. Heute erobert das Gummitwist den Sportunterricht und die Schulhöfe neu.
Das Poster stellt einen kleinen Ideenpool vor, der neue Möglichkeiten aufzeigt und zum Experimentieren in der Gruppe anregt. Kleine Gruppen können Stühle, Bänke oder Laternenpfähle hinzuziehen, um das Gummiband zu spannen. Große Kindergruppen können mit mehreren Gummitwistbändern unterschiedlichste Aufstellungen erproben. Sie können aus zwei oder mehr hintereinander aufgestellten Gummitwistbändern zum Beispiel eine „lange Autobahn bilden, die es ermöglicht, dass viele Kinder gleichzeitig springen können! Oder sie sortieren die Gummitwistbänder nebeneinander und bilden einen „Zebrastreifen, über den es sich auf unterschiedlichste Weisen auf die andere Seite springen lässt!
Zudem lässt sich das Springen für alle Alters- und Leistungsstufen der Grundschulkinder leicht anpassen. Die Sprungkombinationen können schwieriger werden, die Gummibänder können höher gestellt werden und wer möchte, kann ganze Choreographien zu Musik erfinden!
Also nichts wie ran an die Gummitwistbänder und viel Spaß beim Springen!
Material zum Download
Auf http://www.grundschule-sport.de liegen Kopiervorlagen für Sie bereit.
Bitte geben Sie den Download-Code d1420021bt in das Suchfeld ein und bestätigen danach mit einem Klick auf „Suche.

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